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fracto — Stück für Stück
Ruhender Tiger
Pierre Andrieu — um 1845. Der Tiger liegt mit ausgestrecktem Körper auf einem felsigen Boden und wendet den Kopf direkt zum Betrachter. Seine hellen Wangen und die breite
Wie begrenzen Schwanz und Tatzen den breiten Körper?
Der gebogene Schwanz links und die ausgestreckten Pfoten rechts begrenzen den breiten Körper.
Der Tiger liegt mit ausgestrecktem Körper auf einem felsigen Boden und wendet den Kopf direkt zum Betrachter. Seine hellen Wangen und die breite Schnauze unterbrechen die langen waagerechten Linien von Rücken und Vorderpfoten. Pierre Andrieu malte das Tier um 1845 mit Öl auf Leinwand. Gelboranges Fell, schwarze Streifen und die fast weiße Unterseite machen den Körper vor der gedämpften Landschaft deutlich sichtbar. Einzelne dunkle Linien folgen seiner Rundung, statt nur als flaches Muster aufzuliegen. Hinter dem Kopf steigen Felsen auf, links öffnet sich ein schmaler Blick in die Ferne. Diese ungleiche Umgebung stützt die ruhende Haltung und lässt dem zugewandten Gesicht viel Aufmerksamkeit. Der zusammengerollte Schwanz links bildet ein kleines dunkles Gegengewicht zu den kräftigen Tatzen auf der anderen Seite.
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