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fracto — Stück für Stück
Regenschauer unter dem Gipfel
Katsushika Hokusai — um 1830–1833. Hokusai zeigt den Fuji in zwei gegensätzlichen Wetterzonen. Der Gipfel steht klar und hell über den Wolken, während am Fuß des Berges ein dunkler
Wie wird ein Gewitter am Fuji mit wenigen Formen gezeigt?
Die hellen, gezackten Linien liegen am dunklen Fuß des Fuji. Der Objekttext des Art Institute of Chicago beschreibt sie als Blitze; über dem Gipfel bleibt der Himmel klar.
Hokusai zeigt den Fuji in zwei gegensätzlichen Wetterzonen. Der Gipfel steht klar und hell über den Wolken, während am Fuß des Berges ein dunkler Regenschauer niedergeht. Gezackte Blitze schneiden quer durch die unteren Hänge; die breite, ruhige Silhouette des Vulkans bleibt davon fast unberührt. Der Druck gehört zu den Ansichten des Fuji, an denen Hokusai im hohen Alter arbeitete. Die zuerst angekündigte Serie von sechsunddreißig Blättern wurde später um zehn weitere Ansichten erweitert. Der Berg war seit langem ein verehrter Ort und Ziel von Pilgerreisen. Hier wird er jedoch nicht durch eine erzählerische Szene erklärt, sondern durch die Spannung von Linie, Farbe und Wetter. Die gezackten Blitze, der beinahe schwarze Unterhang und die hellen Schneespuren am Gipfel machen eine sehr einfache Komposition zugleich energisch und klar.
Ukiyo-e
Wie wird ein Gewitter am Fuji mit wenigen Formen gezeigt?
Die hellen, gezackten Linien liegen am dunklen Fuß des Fuji. Der Objekttext des Art Institute of Chicago beschreibt sie als Blitze; über dem Gipfel bleibt der Himmel klar.
Farbholzschnitt im Ōban-Format, um 1830–1833, 25,7 × 37,6 cm; Art Institute of Chicago, 87008. Der Druck gehört zu Thirty-Six Views of Mount Fuji; der Museumstext beschreibt ein Gewitter am Bergfuß und klaren Himmel am Gipfel.
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