Sammlung und Spielstände geräteübergreifend speichern.
fracto — Stück für Stück
Der Elefant
Martin Schongauer — um 1485. Auf dem Rücken dieses Elefanten steht ein kleiner befestigter Turm, mit Gurten am Körper verschnürt. Martin Schongauer verbindet das fremdartige
Wie formen Schraffuren Haut, Schatten und Rundung?
Feine eingeschnittene Linien formen Hautfalten, Schatten und Rundung des Elefanten.
Auf dem Rücken dieses Elefanten steht ein kleiner befestigter Turm, mit Gurten am Körper verschnürt. Martin Schongauer verbindet das fremdartige Tier mit einer vertrauten Architektur aus Zinnen und Mauern. Der nach vorn gestreckte Rüssel, die Stoßzähne und die dicht geschraffte Haut machen es auch im kleinen Druckformat eindrucksvoll präsent. Eine genaue naturkundliche Wiedergabe ist es dennoch nicht. Schongauer könnte 1483 einen lebenden Elefanten gesehen haben; das Art Institute hält diese Begegnung für möglich, nicht für gesichert. Vielleicht bildete das Blatt ein Paar mit seinem ungefähr gleich großen Greifen. Besonders bemerkenswert ist seine spätere Verwendung: Conrad Gessner übernahm den Elefanten 1551 als Vorlage für ein Tierbuch. Ein künstlerisches Bild prägte damit wissenschaftliche Vorstellungen, obwohl seine Anatomie deutliche Ungenauigkeiten enthält.
Malerei, Druckgrafik und weitere Bildwelten: nach Epoche, Künstler, Thema oder Region auswählen, die Hintergründe kennenlernen und als Puzzle erschließen.
Noch kein Bild gelöst.
Hier erscheinen die abgeschlossenen Puzzles.
Ein Bild pro Tag
Jeden Tag ein Werk kennenlernen.
Das Tagespuzzle verbindet ein Kunstwerk mit seiner Geschichte. Beim Zusammensetzen werden Bildaufbau und Details nachvollziehbar.
fracto verwendet Reproduktionen mit nachvollziehbarer Quelle und geprüftem Rechtehinweis. Der Status des Kunstwerks und die Rechte an der verwendeten Bilddatei werden getrennt betrachtet.
Werkbezogene Nachweise
Die Reproduktionen stammen vom Art Institute of Chicago, dem Cleveland Museum of Art und aus Wikimedia Commons. „Bild & Quellen“ auf der Werkseite nennt die konkrete Bildquelle, den Rechtehinweis und ergänzende Literatur. Die Herkunftsangabe bedeutet keine Partnerschaft mit der Institution.
Die Public Domain Mark kennzeichnet einen angegebenen Gemeinfreiheitsstatus; sie ist keine Lizenz. CC0 ist ein möglichst weitgehender Verzicht der erklärenden Rechteinhaber auf eigene Rechte. Rechte Dritter und Unterschiede zwischen Rechtsordnungen können fortbestehen. Ein Hinweis auf Gemeinfreiheit in den USA ist daher keine automatische Freigabe für Deutschland. Bei ungeklärten Rechten nimmt fracto das Werk vorerst nicht in die sichtbare Auswahl auf.
Porträts können eigene Lizenzen haben, darunter CC BY und CC BY-SA. Urheber, Quelle und Lizenzlink stehen am Porträt und in den Porträtnachweisen. Die lokal bereitgestellten Dateien wurden für die Darstellung verkleinert. Bei einer Weiterverwendung gelten die jeweiligen Bedingungen, etwa Namensnennung und gegebenenfalls Weitergabe von Bearbeitungen unter derselben Lizenz.
Neue Puzzles zeigen die vollständige verfügbare Reproduktion im ursprünglichen Seitenverhältnis. Begonnene ältere Runden behalten ihren mittigen 4:5-Ausschnitt. Die Bilddateien wurden für fracto verkleinert. Die Mona Lisa verwendet eine farbrestaurierte Reproduktion von Cybershot800i; der Hinweis steht auch auf der Werkseite.
Texte, Audio, Schriften und Icons
Eine frei nutzbare Reproduktion gibt keine fremden Museumstexte, Audioaufnahmen oder anderen Inhalte frei. Die Werktexte in fracto sind redaktionell erstellte Erläuterungen mit Quellen zum Weiterlesen. Schriften und Icons unterliegen ihren eigenen, lokal hinterlegten Lizenzen.
Ein eigenes Foto bleibt beim Puzzeln im Arbeitsspeicher des Browsers und wird nicht hochgeladen. Für seine Nutzung müssen die erforderlichen Rechte bestehen. Der beim Werk genannte Sammlungsort ist kein Hinweis auf eine aktuelle Ausstellung; verbindliche Besuchsinformationen stehen auf der verlinkten Museumswebsite.