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fracto — Stück für Stück
Seerosen
Claude Monet — 1907. Diese Seerosen von 1907 gehören zu Monets langjähriger Beschäftigung mit seinem Gartenteich in Giverny. Statt eines Horizonts füllt die Wasserobe
Wo verschwimmt die Grenze zwischen Wasser, Pflanze und Spiegelung?
Dunkle Blätter, helle Blüten und spiegelnde Farbstreifen überdecken sich; der Teich wirkt dadurch tief und zugleich flach.
Diese Seerosen von 1907 gehören zu Monets langjähriger Beschäftigung mit seinem Gartenteich in Giverny. Statt eines Horizonts füllt die Wasseroberfläche das Bild: Blätter, Blüten und Reflexe werden zu lockeren Farbflächen. Das lädt dazu ein, nicht nach einer festen Perspektive zu suchen, sondern zwischen den Schichten zu wandern. Ein Blatt verdeckt das andere, helle Blütenpunkte tauchen auf und verschwinden wieder im Pinselzug. Grün, Blau und Rosa liegen nicht ordentlich nebeneinander, sondern überlagern sich wie eine langsam bewegte, still gewordene Wasserfläche.
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