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fracto — Stück für Stück
Figuren und Räume
Wie Haltung, Gesten und Räume Menschen charakterisieren.
Acht Werke erklären, wie Körperhaltung, Gesten und Einrichtung das Bild von Menschen prägen.
Wie machen Haltung, Geste und Raum eine menschliche Präsenz im Bild lesbar?
Gesicht, Blickrichtung und Körperhaltung als Bildmittel benennen.
Geste als sichtbare Handlung und Beziehung beschreiben.
Erkennen, wie Gegenstände und Räume Menschen auch in ihrer Abwesenheit darstellen.
Die drei Werke bieten unterschiedliche Zugänge zu Menschen: ein Gesicht im Licht, Hände bei einer Handlung und ein leerer Raum mit Dingen. Keines muss eine vollständige Biografie erzählen, um Präsenz herzustellen.
Die leichte Kopfdrehung und wenige Lichtpunkte konzentrieren die Aufmerksamkeit auf einen kurzen Blick.
Berührende Hände und die runde Schüssel machen eine Handlung unmittelbar lesbar.
Bett, Stühle und Kleidung geben dem leeren Zimmer eine menschliche Ordnung.
Gesicht und Körperhaltung
Bei Vermeer treten Gesicht und Ohrschmuck aus dunklem Grund hervor; Raeburn macht Haar, Gesicht und Kleidung unterschiedlich greifbar. Munch zeigt eine Figur von hinten am Fenster. Blickrichtung und Haltung verändern, wie nah oder fern eine Person wirkt.
Gesten und Tätigkeiten
Cassatts Hände bündeln eine alltägliche Handlung. Bei Renoir unterscheiden Stoffe, Blumen und Blickrichtungen zwei Figuren; bei Degas ordnen sich Körper über Bühne und Seitenraum. Gesten zeigen hier Berührung, Begegnung und Arbeit.
Räume ohne Figuren
Van Goghs Bett, Stühle und Bilder machen ein Zimmer bewohnt, obwohl niemand darin steht. Bei Chardin lassen Tuch, Glas und Gefäße eine Tischhandlung nur noch erahnen. Gegenstände werden zu Stellvertretern für Menschen.
Malerei, Druckgrafik und weitere Bildwelten: nach Epoche, Künstler, Thema oder Region auswählen, die Hintergründe kennenlernen und als Puzzle erschließen.
Noch kein Bild gelöst.
Hier erscheinen die abgeschlossenen Puzzles.
Ein Bild pro Tag
Jeden Tag ein Werk kennenlernen.
Das Tagespuzzle verbindet ein Kunstwerk mit seiner Geschichte. Beim Zusammensetzen werden Bildaufbau und Details nachvollziehbar.
fracto verwendet Reproduktionen mit nachvollziehbarer Quelle und geprüftem Rechtehinweis. Der Status des Kunstwerks und die Rechte an der verwendeten Bilddatei werden getrennt betrachtet.
Werkbezogene Nachweise
Die Reproduktionen stammen vom Art Institute of Chicago, dem Cleveland Museum of Art und aus Wikimedia Commons. „Bild & Quellen“ auf der Werkseite nennt die konkrete Bildquelle, den Rechtehinweis und ergänzende Literatur. Die Herkunftsangabe bedeutet keine Partnerschaft mit der Institution.
Die Public Domain Mark kennzeichnet einen angegebenen Gemeinfreiheitsstatus; sie ist keine Lizenz. CC0 ist ein möglichst weitgehender Verzicht der erklärenden Rechteinhaber auf eigene Rechte. Rechte Dritter und Unterschiede zwischen Rechtsordnungen können fortbestehen. Ein Hinweis auf Gemeinfreiheit in den USA ist daher keine automatische Freigabe für Deutschland. Bei ungeklärten Rechten nimmt fracto das Werk vorerst nicht in die sichtbare Auswahl auf.
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Neue Puzzles zeigen die vollständige verfügbare Reproduktion im ursprünglichen Seitenverhältnis. Begonnene ältere Runden behalten ihren mittigen 4:5-Ausschnitt. Die Bilddateien wurden für fracto verkleinert. Die Mona Lisa verwendet eine farbrestaurierte Reproduktion von Cybershot800i; der Hinweis steht auch auf der Werkseite.
Texte, Audio, Schriften und Icons
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