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fracto — Stück für Stück
Wege des Sehens
Ein Einstieg von der Landschaftsmalerei über den Impressionismus bis zur Moderne.
Acht Werke folgen einer Frage: Wie wird aus einem Ort ein Bild? Die Auswahl vergleicht Licht, Raum und Farbe in unterschiedlichen Zeiten und Regionen, ohne daraus eine Geschichte des Fortschritts zu machen.
Wie verändern Licht, Raum und Farbe die Art, einen Ort im Bild zu sehen?
Helligkeit, Richtung und Farbbeziehungen an konkreten Bildstellen benennen.
Räumliche Tiefe mit einer flächigen Bildordnung vergleichen.
Unterschiedliche malerische Lösungen beschreiben, ohne sie in eine Rangfolge zu bringen.
Der Vergleich fragt nicht nach dem naturgetreuesten Ort. Er prüft, wodurch die Bildfläche jeweils gegliedert wird: durch Helligkeit, Raumrichtung oder sichtbare Farbtupfer.
Helle Wolken und Dächer geben der Stadtansicht Schwerpunkte; die dunkleren Flächen halten sie zusammen.
Bordsteine und Häuserkanten führen zur Kreuzung. Tiefe entsteht aus Richtungen und Staffellungen.
Viele getrennte Farbtupfer bleiben sichtbar. Die Fläche entsteht aus ihrem Nebeneinander.
Landschaft als geordneter Raum
Vermeer ordnet Delft zwischen dunkler Stadtfront, Wasser und heller Wolkenöffnung. Bei Hobbema und Inness führen Bäume, Bach und Spiegelung in kleinere Landschaftsräume; dabei werden Konturen zunehmend von Atmosphäre gelöst.
Licht verändert Konturen
Monets Strand gliedert sich in breite Zonen, Caillebottes Straße zieht in die Tiefe, und das Londoner Parlament wird im Nebel zur Silhouette. Die drei Bilder zeigen, wie Licht eine Bildordnung sichtbar macht oder aufweicht.
Farbe prägt den Bildaufbau
Van Goghs Garten wird von Wegen, Stämmen und kräftigen Farbflächen gegliedert. Bei Cross bleiben einzelne Pinselstriche sichtbar und bauen Sand, Wasser und Pflanzen aus nebeneinander gesetzten Farbbeziehungen auf.
Malerei, Druckgrafik und weitere Bildwelten: nach Epoche, Künstler, Thema oder Region auswählen, die Hintergründe kennenlernen und als Puzzle erschließen.
Noch kein Bild gelöst.
Hier erscheinen die abgeschlossenen Puzzles.
Ein Bild pro Tag
Jeden Tag ein Werk kennenlernen.
Das Tagespuzzle verbindet ein Kunstwerk mit seiner Geschichte. Beim Zusammensetzen werden Bildaufbau und Details nachvollziehbar.
fracto verwendet Reproduktionen mit nachvollziehbarer Quelle und geprüftem Rechtehinweis. Der Status des Kunstwerks und die Rechte an der verwendeten Bilddatei werden getrennt betrachtet.
Werkbezogene Nachweise
Die Reproduktionen stammen vom Art Institute of Chicago, dem Cleveland Museum of Art und aus Wikimedia Commons. „Bild & Quellen“ auf der Werkseite nennt die konkrete Bildquelle, den Rechtehinweis und ergänzende Literatur. Die Herkunftsangabe bedeutet keine Partnerschaft mit der Institution.
Die Public Domain Mark kennzeichnet einen angegebenen Gemeinfreiheitsstatus; sie ist keine Lizenz. CC0 ist ein möglichst weitgehender Verzicht der erklärenden Rechteinhaber auf eigene Rechte. Rechte Dritter und Unterschiede zwischen Rechtsordnungen können fortbestehen. Ein Hinweis auf Gemeinfreiheit in den USA ist daher keine automatische Freigabe für Deutschland. Bei ungeklärten Rechten nimmt fracto das Werk vorerst nicht in die sichtbare Auswahl auf.
Porträts können eigene Lizenzen haben, darunter CC BY und CC BY-SA. Urheber, Quelle und Lizenzlink stehen am Porträt und in den Porträtnachweisen. Die lokal bereitgestellten Dateien wurden für die Darstellung verkleinert. Bei einer Weiterverwendung gelten die jeweiligen Bedingungen, etwa Namensnennung und gegebenenfalls Weitergabe von Bearbeitungen unter derselben Lizenz.
Neue Puzzles zeigen die vollständige verfügbare Reproduktion im ursprünglichen Seitenverhältnis. Begonnene ältere Runden behalten ihren mittigen 4:5-Ausschnitt. Die Bilddateien wurden für fracto verkleinert. Die Mona Lisa verwendet eine farbrestaurierte Reproduktion von Cybershot800i; der Hinweis steht auch auf der Werkseite.
Texte, Audio, Schriften und Icons
Eine frei nutzbare Reproduktion gibt keine fremden Museumstexte, Audioaufnahmen oder anderen Inhalte frei. Die Werktexte in fracto sind redaktionell erstellte Erläuterungen mit Quellen zum Weiterlesen. Schriften und Icons unterliegen ihren eigenen, lokal hinterlegten Lizenzen.
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